Reiseberichte2012 - 17.-20.05. Kloster Ettal – Blick hinter die Klostermauern Die Anmeldeunterlagen finden Sie hier.
2010 - Moin, Moin MGV -
"Ostfriesische Kreuzfahrt"
Der MGV „Eintracht“ Hausen war wieder
auf Reisen. In diesem Jahr hatten wir den Norden, genauer
gesagt
Ostfriesland, als Ziel ausgewählt. An Christi Himmelfahrt ging es los.
Früh
morgens um 6:00 Uhr bestiegen 45 Reiselustige den modernen Reisebus.
Die
Stimmung war gut, schließlich lag ein langes Wochenende voller
Ereignisse vor
uns. Ich will hier nicht näher beschreiben, welche Köstlichkeiten im
Vorfeld
zubereitet und auf der Fahrt gereicht wurden. Nur so viel, wenn Alfons
Schuhbeck mitgefahren wäre, hätte er die Kosten dafür als Weiterbildung
geltend
machen können. Jedoch anders als bei der letzten Reise haben wir es
geschafft
die Landesgrenze zu überqueren ehe die ersten Sektkorken knallten.
Unser
erster
Anfahrtspunkt war Oldenburg. Dort hatten wir
eine Stadtführung, teils mit dem Bus, teils fußläufig. Zur Mittagspause
hatten
wir im Ratskeller Gelegenheit aufkommendem Hunger entgegenzuwirken.
Nach der
Pause fuhren wir abseits der Autobahn vorbei an großen
Rhododendren-Gärtnereien
und machten noch eine Kaffeepause am Zwischenahner Meer, wo uns unsere
Reiseveranstalter zu Kaffee und Kuchen einluden. 
Dann ging es weiter zu Krögers Hotel in Esens und wir
bezogen die Zimmer.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück
bereisten wir
Ostfriesland mit dem Bus. In Emden und Greetsiel hatten wir ausreichend
Zeit die
schönsten Plätze auf eigene Faust zu erkunden. Am Spätnachmittag fuhren
wir
wieder Richtung Esens, machten jedoch vorher noch einen Zwischenstopp
in
Neuharlingersiel. 


Für den Abend hatten wir den Shanty-Chor
aus Carolinensiel
gewinnen können. Der Chor ist aus Rundfunk und Fernsehen bekannt und
hat schon
in vielen Ländern gesungen. Es war ein toller Abend mit kurzweiliger
Unterhaltung auf hohem Niveau. Wir hatten sogar Gelegenheit gemeinsam
zu
singen. 
Später am Abend wurden die Stimmen in der
Hotelbar „in‘d Drüppel“ noch
einmal gefordert und der Abend klang aus. Der eigentliche Höhepunkt der
Reise
war die Ostfriesische Kreuzfahrt. 
Eine Kutterfahrt von Dornumersiel auf die
Insel Langeoog. Unterwegs warf Bootsmann Willi die Netze aus und
erklärte uns anhand
seines Fanges welche Lebewesen es im Wattenmeer gibt. Der
Daumenlutscher kam
gut an. 
Auf Langeoog beeindruckte der
feinkörnige, helle Sandstrand,
der eine beachtliche Breite aufwies. Aber auch das Städtchen hatte
seinen
Charme. Nach einem individuell gestalteten Tag ging es um 16:00 Uhr mit
der
Inselbahn zurück zum Hafen, wo wir dann mit Kapitän Laaser und
Bootsmann Willi
die Rückfahrt mit der MS Freia antraten. Unterwegs schauten wir uns
noch einige
Seehunde an und froren ein wenig.

Für den Abend hatte Hermann Kröger ein
Büffet aufbauen
lassen und einen Alleinunterhalter engagiert. Eben jener
Alleinunterhalter
heizte zunächst die Gemüter an, indem er den Zugriff auf das Büffet mit
musikalischen Spielchen regelte und regelwidriges Verhalten mit gelben
und
roten Karten zu ahnden versuchte. Da hat er sich gleich viele Freunde
gemacht. Später schaffte er es, gemeinsam mit einem ebenfalls
anwesenden Kneippverein aus Bochum, dann aber doch uns einzubinden und
es wurde
noch recht lustig. Und wieder endete der Tag „in‘d Drüppel“. 
Wenn man sich amüsiert verfliegt die Zeit
und so machten wir
uns auf den Weg in die Heimat. Unterwegs machten wir noch Station in
Papenburg,
wo wir die Meyer-Werft besichtigten. Beeindruckend welche riesigen
Kreuzfahrtschiffe dort gebaut werden. Zurzeit entsteht dort unter
anderem ein
Kreuzfahrtschiff für Disney Cruises, welches 4000 Urlauber und 1500
Angestellte
aufnehmen wird. Auch die AIDA Schiffe werden hier gebaut. 

Die Mittagspause
verbrachten wir im (und nicht beim) Reiherhorst. Die Heimreise endete
um 21:00
Uhr in Hausen.
Abschließend
und zusammenfassend kann man sagen: Wir hatten
eine tolle Zeit, jede Menge Spaß und einen perfekt organisierten
Ausflug bei
ziemlich gutem Wetter. Wir freuen uns schon auf den nächsten
Mehrtagesausflug des MGV „Eintracht“
Hausen. 
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Joachims
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2008 - MGV
erlebte pure Emotionen in Südtirol
Alle zwei
Jahre veranstaltet der MGV „Eintracht“ Hausen einen Mehrtages- ausflug.
In diesem
Jahr führte unsere Reise vom 03. – 06. Oktober nach Südtirol. Morgens
früh um
sechs Uhr ging es los. Nachdem alle Koffer verstaut waren und die
reiselustige
Gesellschaft die Plätze eingenommen hatte, begrüßte unser Busfahrer die
Reisenden und fuhr los. Gleich zu Beginn schaffte er
es uns durch seine
kreative Streckenführung zu
beeindrucken. 
Eine Busfahrt
nach Südtirol ist keine Kleinigkeit und
sollte gut
geplant und vorbereitet werden. Nun kann man nun wirklich mit einigem
Stolz behaupten, dass
wir auf dem Gebiet der Unterhaltung und Versorgung einige
Kapazitäten in unseren Reihen hatten, die mit Leichtigkeit schnell gute
Laune im
Bus verbreiteten und mit
einer von langer Hand vorbereiteten und bis ins Letzte
ausgefeilten
Frühstücks- offensive und so mancher präzise gesetzten Snackattacke die
Verköstigung übernommen hatten, so dass die Stillstand- zeiten auf ein
Minimum
reduziert werden konnten. So kamen wir
gut gelaunt gegen Abend in unserem Hotel „Kaserhof“ in Vals an, bezogen
nach
der „Zimmerverlosung“ die selbigen und aßen gemeinsam zu Abend und
nahmen noch
einen Absacker. 
Am
Samstag
fuhren wir nach Meransen. Hier fand der Almabtrieb statt und wir
konnten einige
prachtvoll geschmückte Rindviecher, Schafe und Ziegen besichtigen. Auch
Reiter,
Pferdefuhrwerke, Traktoren und viele in der traditionellen Tracht
gekleideten
Südtiroler konnten wir bestaunen. Alle mussten an Hermann vorbei, ein
einheimisches Unikum der jedem Einen einschenkte. 
Anschließend
fand in der Tennishalle ein Volksfest statt. Die Oberkreiner aus
Slovenien
sorgten für die musikalische Unterhaltung, der Rest ergab sich von
alleine. Es
wurde ein ausgelassenes Fest mit viel guter Stimmung, die auch nicht
durch die
Rückreise getrübt wurde, sich sogar im Hotel noch weiter hob. Ein sehr
schöner
Tag mit jeder Menge gute Laune. 


Ein Tag
voller „purer Emotionen“ sollte folgen. Für die Dolomitenrundfahrt war
das
bestmögliche Wetter bestellt worden. Ein strahlend blauer Himmel
bildete einen
starken Kontrast zu den schneebedeckten Gipfeln. „Bizarre
Felsenformationen“
und „eine Farbpalette wie von Zauberhand gemalt“ waren zu bestaunen und
„wir
ließen uns freien Lauf“. Wir hatten eine ausgezeichnete Reiseleitung,
die uns
mit viel Emotion und Sachwissen durch die Dolomiten führte und sich
nicht
schonte. Eine kleine Schneewanderung auf den Grödner Joch, 2137 Meter
über dem
Meeresspiegel, war eingeschlossen. 
Am Abend
zurück im Hotel wurde noch einmal gefeiert bis alle müde ins Bett
fielen. Am
nächsten Morgen nach dem Frühstück wurde schnell gepackt, bevor es dann
zurück
in die Heimat ging. Eine schöne Mehrtagesfahrt des MGV „Eintracht“
Hausen ging
dann Montagabends zu ende.
2006 -
Berlinfahrt
des MGV „Eintracht“ Hausen
Dem
großen Regen
entflohen sind am 25. Mai 36 reiselustige Mitglieder und Anhänger des
MGV
„Eintracht“ Hausen. Gut gelaunt und fast pünktlich starteten wir um
7:10 Uhr
unseren Mehrtagesausflug nach Berlin. 
Bis
zu unserem
ersten Anlaufpunkt, dem Neuen Palais des Schlosses Sanssouci in
Potsdam, hatten
wir eine Wegstrecke von ca. 550 km zu überbrücken. Die Fahrt wurde uns
durch
ein von langer Hand geplantes Verköstigungsprogramm im wahrsten Sinne
des
Wortes schmackhaft gemacht. 
Für
den
frühen Nachmittag war dieser erste Programmpunkt angesetzt. Die Führung
durch das Neue Palais (auf Filzpantoffeln) und
die anschließende Wanderung durch Teile des Schlossparks hat allen gut
gefallen.
Nach der langen Busfahrt hat das den Geist angeregt und für Bewegung
gesorgt.
Vom Neuen Palais aus war
es nur noch ein kurzes Stück
mit dem Bus und wir waren an unserem Ziel angekommen. Nachdem wir die
Zimmer bezogen hatten, trafen wir uns zum gemeinsamen
Abendessen. Die Erwartungen in das Hotel wurden in jeder Hinsicht erfüllt und die Stimmung
war sehr gut. Gut gestärkt
hat ein großer Teil der Reisegruppe die ersten Eindrücke von Berlin
gesammelt.
Bei einer Erkundung zu Fuß besuchten wir den Gendarmenmarkt,
sind durch
das Brandenburger Tor gegangen und besichtigten das Sony-Center am
Potsdamer
Platz, wo wir dann eine wohl verdiente Erfrischung zu uns nahmen.
Die zentrale
Lage unseres Hotels war bei unseren abendlichen Wanderungen von großem
Vorteil. 
Am Freitagmorgen
setzten wir unsere Erkundung mit dem Bus fort. Die Stadtrundfahrt mit
Reiseführer führte uns zu vielen Sehenswürdigkeiten Berlins, die zu Fuß
nur
schwer zu erreichen gewesen wären und vermittelte uns auf amüsante Art
und
Weise Einblicke in das Leben in der Hauptstadt. Die Rundfahrt führte
uns unter anderem
zum Alexanderplatz, zum Kanzleramt, zum Bundestag, zum Brandenburger
Tor und am
Checkpoint Charly vorbei. Dabei überfuhren wir immer wieder die
Markierung auf
der Straße, wo früher einmal die Berliner Mauer stand. Teile davon
stehen noch
immer und dienen Künstlern aus aller Welt als Wirkungsstätte bzw. sind
Teil
einer Ausstellung. Die Rundfahrt endete am Bahnhof Zoo. Wir hatten nun
Gelegenheit
über den Ku’damm zu
schlendern oder ein
Schnäppchen im KaDeWe zu schlagen.
Für den
Nachmittag
stand der Besuch des Bundestags auf dem Programm. 
Wir genossen
als angemeldete Besuchergruppe das Privileg nicht an der langen
Schlange
anstehen zu müssen und erhielten in zwei Vorträgen allgemeine und
spezielle
Informationen über den Bundestag.
Im Wilmersdorfer
Fass nahmen wir anschließend unser Abendessen ein. Durch
vorausschauende
Planung war es dem MGV tatsächlich gelungen die Termine der Deutschen
Bahn mit dem
Ausflugsprogramm abzugleichen. Pünktlich auf die Minute kamen wir nach
dem
Abendessen zu einem spektakulären Feuerwerk mit Lasershow, welches
anlässlich
der Eröffnung des neuen Berliner Hauptbahnhofs dargeboten wurde (von
der Bahn,
nicht vom MGV). 
Der
Samstag
stand im Zeichen der Gurke. Der Spreewald und seine Gurken waren das
Ausflugziel
für diesen Tag. Wir unternahmen eine längere Kahnfahrt auf den Kanälen
der
Spree und erfuhren, wie diese entstanden waren. Dabei wurden die
verschiedenen
Gurken verkostet. In einer Pause gab es dann Gelegenheit ein
Freilandmuseum zu
besuchen und/oder ein(ige) Babbenbier(e) zu probieren.

Zurück in
Berlin wartete am Abend ein weiterer Höhepunkt auf die Reisegruppe. Ein
Berliner Abend im Restaurant Stadtmauer. Berliner Lieder und Anekdoten
bildeten
den Rahmen für ein mehrgängiges Menü. Und nach’m Essen saßen wer dann
uff der
Banke und lauschten den Liedern über de Krumme Lanke. 
So langsam
neigte sich eine schöne Reise dem Ende zu und man musste ans Packen
denken.
Sonntagmorgens nach dem Frühstück setzte sich die Reisegruppe in
Bewegung
Richtung Heimat, wo sie dann gegen 18:30 Uhr eingetroffen ist.
Abschließend
noch ein kleines Rätsel:
Was haben 18 kg
Käse, 12 kg Cabanossi und Partywürstchen, 280 belegte Brote, 3
m³ Chips, 5
Raummeter Salzstangen, ein Obstkorb und eine Wagenladung diverser
Knabberspezialitäten mit Berlin zu tun?
Diese Frage
kann nur von den Teilnehmern der tollen Berlinreise in vollem Umfang
beantwortet werden. Für alle Außenstehenden der Hinweis: Es hat etwas
mit dem
oben erwähnten Verköstigungsprogramm zu tun.
Es wurde
gemutmaßt, dass es sich bei den gereichten Leckereien auf der Berlinfahrt um einen Teil
eines Wettbewerbs
anlässlich einer Ausschreibung der Lufthansa handelte. Der Gewinner
würde den
Zuschlag für einen Catering-Vertrag über die Belieferung aller
Inland-Flüge der
Lufthansa erhalten. Wir haben leider keinen eindeutigen Gewinner
ausmachen
können und haben das auch dem vermeintlichen Ausrichter des Wettbewerbs
mitgeteilt. Man hat durchblicken lassen, dass wir bei den
weiterführenden Tests
wieder dabei wären. Vielleicht beim nächsten Ausflug des MGV?
Wir haben
viele tolle Eindrücke mit nach hause genommen und viel Spaß gehabt. Und
obwohl
wir meines Wissens keinen Koffer in Berlin gelassen haben, bin ich mir
doch
sicher, dass das für viele nicht der letzte Besuch unserer Hauptstadt
war.
Berlin ist
eben immer eine Reise wert!
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